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Steinverarbeitung

Es kann zweifellos behauptet werden, dass Lusern sich mit dem Beruf des Steinmetzes und mit der Kunst der Steinverarbeitung identifizieren kann. Zimbrische Steinmetze waren in ganz Europa immer sehr gefragt, vor Allem beim Bau von Häusern, Straßen und Brücken. Davon zeugt auch das Wappen der Gemeinde, auf dem ein Hammer und ein Meißel dargestellt sind, die typischen Werkzeuge dieses antiken Berufs.

Der Ort Lusern birgt sichtbare Zeichen all dessen, was die „Zimbern“ geschaffen und als Zeugnis ihres Geschicks zurückgelassen haben. Bei einem Gang durch den Ort kann man erkennen, wie sich diese Art der Verarbeitung sich mit den Jahren entwickelt und verbessert hat. Die ersten Gebäude waren zweifellos recht primitiv, jedoch folgten darauf recht bald besser ausgelotete und bearbeitete Steine bis schließlich sehr gleichmäßig und präzise behauene Steine entstanden, dank denen Treppen, Türpfosten, Brunnen und Kapitelle „ins Leben“ gerufen wurden. Unter der künstlerischen Arbeiten sind nennenswert das von Cristiano Nicolussi Zatta geschaffene Kreuz im Zentrum des Friedhofs, die Einfassungsmauer des Friedhofs mit den kleinen Säulen am Eingang, die Kalksteintreppe in Via Roma, die Ende des 19. Jahrhunderts von Lino Nicolussi Moro gebaut wurde. Beim Spaziergang zwischen den Häusern kann man außerdem viele weitere Arbeiten bewundern, denn es ist nicht schwer, in die Außenmauern der Häuser eingelassene Nischen oder kleine Statuen zu finden.